Burnout als Lehrer

Traumberuf Lehrer – ein Alptraum?

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Fühlen Sie sich psychisch nicht mehr in der Lage, Ihrem Dienst als Lehrer nachzukommen?

In unserem eingehenden Ratgeber erfahren Sie alles, was Sie über Burnout als Lehrer wissen müssen!

Burnout als Lehrer

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Wer sich nach langen Ferien, freien Nachmittagen und einer sicheren Anstellung sehnt, dem kommt schnell der Lehrerberuf in den Sinn. Doch ist dies wirklich so? Nein, die Realität sieht meistens anders aus. Etwa 30% aller Lehrer erkranken durch ihren Berufsalltag. Dabei handelt es sich nicht nur um bloße Erschöpfung, sondern oftmals um einen endgültigen Burnout. Die gute Nachricht: Es kann Ihnen geholfen werden! Lesen Sie im Folgenden nach, was unter Burnout als Lehrer zu verstehen ist und was Sie tun können, falls auch Sie sich ausgebrannt und nicht mehr in der Lage fühlen, Ihren einstigen Traumjob auszuüben.

Burnout als Lehrer

Das Wichtigste in Kürze für Schnellleser

Was ist Burnout?

In den vergangenen Jahren hat das Thema psychischer Erkrankungen in der öffentlichen Debatte vermehrt an Bedeutung gewonnen. Mittlerweile stellen psychische Erkrankungen eine der Hauptursachen für die Arbeitsunfähigkeit dar. Als Resultat der steigenden Krankheitszahlen wird auch dem Burnout-Syndrom immer mehr Beachtung gewidmet. Das zuvor als “Modeerkrankung” verschriene Burnout beschreibt einen Zustand völliger körperlicher und geistiger Erschöpfung. Die rapide Zunahme von Diagnosen und Fehlzeiten aufgrund von Burnout weist auf eine gestiegene Sensibilität der Gesellschaft für das Thema psychischer Erkrankungen hin. So hat sich die Anzahl von Burnout-Diagnosen in den letzten 15 Jahren stark vervielfacht und stellt damit eine bedeutende Krankheitslast dar.

Definition Burnout

Burnout ist ein Zustand emotionaler, körperlicher und geistiger Erschöpfung aufgrund langanhaltender Überforderung und Stress. Burnout betrifft oft Menschen in sozialen Berufen oder in Positionen mit hohen Anforderungen und Erwartungen. Es ist wichtig, Burnout rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln, um negative Auswirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden zu vermeiden.

Wichtig: Häufig sind sich viele Arbeitnehmer unsicher, ob sie an Burnout oder Depressionen leiden. Hier muss eine Abgrenzung erfolgen: Burnout ist ein Zustand emotionaler, geistiger und körperlicher Erschöpfung, der auf lang anhaltenden beruflichen Stress zurückzuführen ist. Dahingegen entstehen Depressionen häufig in der Folge von Burnout. Es handelt sich um eine psychische Erkrankung, die durch anhaltende Gefühle von Traurigkeit, Hoffnungslosigkeit und Mangel an Freude gekennzeichnet ist. Wer also noch in der Lage ist, positive Empfindungen wie Freude zu verspüren, ist von Burnout betroffen und nicht von Depression.

Sind auch Sie sich unsicher, ob Sie an Burnout oder Depressionen erkrankt sind? Dann hilft Ihnen unser kostenloser Burnout Test und unser kostenfreier Depressions Test! Dank der Schnelltests erhalten Sie in nur 1 Minute wichtige Hinweise darauf, ob Sie Burnout- bzw. depressionsgefährdet sind oder schon erste Symptome haben. 

Was sind Ursachen von Burnout bei Lehrern?

Warum haben so viele Lehrer Burnout? Hierfür gibt es verschiedene Ursachen. Einige der häufigsten Auslöser sind:

Mobbing, Drohung und Gewalt

Konflikte mit Schülern oder Kollegen können zu einem hohen Stresslevel führen, besonders wenn diese Konflikte nicht gelöst werden. Viele Lehrer sind zudem aggressiven, übergriffigen und unmotivierten Schülern ausgesetzt. Sie müssen sich immer wieder auf die verschiedenen Schülerbedürfnisse einstellen und individuelle Unterstützung bieten, was emotional sehr anstrengend sein kann. Eine zusätzliche psychische Belastung stellen in der Praxis häufig verbale Übergriffe, Beleidigungen oder Mobbing durch Schüler oder Eltern dar.

Schülerin in der Wurfbewegung etwas auf ihre Lehrerin zu werfen.

Zu hoher Leistungsdruck

Lehrer sind oft mit einem hohen Arbeitspensum und eng getakteten Abgabefristen konfrontiert, einschließlich Unterrichtsvorbereitung, Unterrichtsdurchführung, Korrektur von Tests und Klausuren sowie der Betreuung von Schülern. Lehrpläne können mit zunehmender Inklusion und Migration immer weniger eingehalten werden. Dies alles kann zu chronischem Stress und Überlastung führen. Lehrer haben zudem meistens hohe ethische und qualitative Ansprüche an sich selbst und versuchen, diesen gerecht zu werden, was zusätzlichen Druck erzeugt. Dieser Druck wird von Schülern, Eltern, Schulleitungen und der Gesellschaft noch verstärkt. 

Angespannter Schullehrer, der in der Bibliothek studiert

Kein Rückhalt und unfähige Politik

Lehrer benötigen einen starken Rückhalt durch ihre Vorgesetzten und politischen Entscheidungsträger, um erfolgreich mit den Herausforderungen des Berufs umgehen zu können. Wenn dieser Rückhalt fehlt, kann das zu Gefühlen von Frustration und Enttäuschung führen. Wenn weder Schulleitung noch Eltern Unterstützung geben, sondern stattdessen nur noch mehr Kritik und Druck ausüben, werden diese negativen Emotionen immer weiter verstärkt. Außerdem sorgen eine unnötige Bürokratie und eine Politik, die keine Innovation zulässt oder sich um Entlastung kümmert, für große Unzufriedenheit.

Frustrierte Arbeiterin und junge Geschäftsfrau, die einen Stapel Papier hält

Keine Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben

Der Lehrerberuf erfordert oft ein hohes Maß an Engagement und Zeit, was zu einer schlechten Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben führen kann. Neben den Herausforderungen während des regulären Schultages endet der Arbeitstag für Lehrer nicht mit der letzten Unterrichtsstunde. Lehrer setzen sich oft so stark mit ihrem Beruf auseinander, dass sie auch außerhalb der Schule versuchen, ihr pädagogisches Fachwissen zu nutzen und zusätzliche Aufgaben zu übernehmen, z.B. in Verbänden und Organisationen.

 

Stress und Frustration. Junge schöne blonde Geschäftsfrau ist verärgert und hat Schwierigkeiten, von zu Hause aus mit dem Laptop zu arbeiten. Attraktive Freiberuflerin ist enttäuscht, dass sie ihre Aufgaben nicht online erledigen kann.

Was sind Symptome von Burnout als Lehrer?

Ihr Akku ist leer, Sie sind ausgebrannt und sowohl emotional als auch körperlich völlig erschöpft in Ihrem Lehrerdasein? Ihre einstige Leistungs- und Strapazierfähigkeit ist nicht mehr zu erreichen? Stattdessen fühlen Sie sich überfordert, entmutigt und entwickeln zunehmend eine negative Einstellung mit wachsendem Widerstand gegen Ihren Beruf? Dann kann es durchaus sein, dass Sie an Burnout leiden oder erste Anzeichen für die Erkrankung entwickeln. Die Symptome von Burnout bei einem Lehrer sind vielfältig:

Körperliche Symptome

Psychische Symptome

Verhaltenssymptome

 

Burnout stellt demnach eine enorme Gefährdung der eigenen Gesundheit dar. Es ist wichtig, Burnout-Symptome ernst zu nehmen und professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ein Burnout kann schwerwiegende Folgen für die körperliche und geistige Gesundheit haben, sowie für die berufliche und die private Lebensqualität.

Kommen auch Ihnen diese Symptome bekannt vor? Dann machen Sie am besten unseren kostenlosen Burnout Test! Mit Hilfe des Schnelltests erhalten Sie innerhalb von nur 1 Minute wertvolle Hinweise darauf, ob Sie Burnout-gefährdet sind oder bereits erste Symptome vorweisen. 

Wie viele Lehrer haben Burnout?

Exakte Zahlen zu Burnout bei Lehrern schwanken je nach Studie, Erhebungsmethode und Definition. Klar ist jedoch: Die psychische Belastung im Lehrerberuf ist hoch und wird durch aktuelle Daten bestätigt.

Das Deutsche Schulbarometer 2024 der Robert Bosch Stiftung zeigt, dass sich 36 Prozent der befragten Lehrkräfte mehrmals pro Woche emotional erschöpft fühlen. 47 Prozent beobachten an der eigenen Schule ein Problem mit psychischer oder physischer Gewalt unter Schülern. Die Studie weist außerdem darauf hin, dass Gewalt an Schulen das Burnout- und Stressrisiko von Lehrkräften deutlich erhöht.

Auch der DAK-Psychreport 2024 zeigt die Relevanz psychischer Erkrankungen im Arbeitsleben. Für das Jahr 2023 meldete die DAK einen erneuten Höchststand psychisch bedingter Fehltage: 323 Arbeitsunfähigkeitstage je 100 Versicherte. Im Bereich Bildung, Kultur und Medien lagen die psychisch bedingten Fehltage mit 333 AU-Tagen je 100 Versicherte sogar über dem Durchschnitt. Depressionen verursachten 122 AU-Tage je 100 Versicherte, Belastungsreaktionen und Anpassungsstörungen 89 AU-Tage.

Der AOK-Fehlzeiten-Report weist ebenfalls auf die Bedeutung psychischer Erkrankungen hin. 2024 entfielen 12,5 Prozent der Fehlzeiten auf psychische Erkrankungen, 2023 waren es 11,9 Prozent. Besonders auffällig ist die lange durchschnittliche Erkrankungsdauer: Psychische Erkrankungen dauerten laut AOK im Schnitt 28,5 Tage pro Fall.

Burnout in der ICD-11

Wichtig ist dabei die medizinische Einordnung: Burnout wird in der ICD-11 der Weltgesundheitsorganisation nicht als eigenständige Krankheit klassifiziert, sondern als berufsbezogenes Phänomen. Die WHO beschreibt Burnout als Folge von chronischem Stress am Arbeitsplatz, der nicht erfolgreich verarbeitet wurde. Typische Merkmale sind Erschöpfung, zunehmende innere Distanz oder negative Gefühle gegenüber der Arbeit sowie eine verringerte berufliche Leistungsfähigkeit.

Für Lehrer bedeutet das: Burnout selbst ist vor allem ein arbeitsbezogenes Belastungssyndrom. In der Praxis treten jedoch häufig begleitende oder daraus entstehende Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen, Belastungsreaktionen oder psychosomatische Beschwerden auf. Diese können im Einzelfall zu längerer Krankschreibung, Dienstunfähigkeit oder einer möglichen Frühpensionierung führen.

Welche Auswirkungen von Burnout gibt es auf den Lehrerberuf?

Burnout ist eine ernsthafte Herausforderung für den Lehrerberuf. Die Auswirkungen können gravierend sein. Betroffene haben Schwierigkeiten, sich auf ihre Arbeit zu konzentrieren, diese zu bewältigen und ihre Anforderungen zu erfüllen. Burnout bei einem Lehrer kann ebenfalls dazu führen, dass die Freude an der Arbeit verloren geht und sich die Lehrkräfte zunehmend emotional von ihrer Arbeit distanzieren. Die Leistungsfähigkeit kann ebenfalls nachlassen, wodurch auch die Unterrichtsqualität beeinträchtigt wird. Dies hat wiederum Auswirkungen für die Schüler. 

 

Eine häufige Folge von Burnout ist ebenso, dass Lehrer vermehrt Fehlzeiten aufweisen und sich häufiger krankmelden, wodurch den Schülern wertvolle Unterrichtszeit fehlt. In manchen Fällen kann Burnout sogar dazu führen, dass Lehrer ihren Beruf aufgeben müssen, da sie nicht mehr in der Lage sind, ihren Beruf auszuüben. Man spricht hier auch von der sogenannten Dienstunfähigkeit.

Krankschreibung bei Burnout als Lehrer

Eine Krankschreibung bei Burnout bedeutet zunächst, dass Sie aus medizinischer Sicht vorübergehend nicht in der Lage sind, Ihren Dienst als Lehrer auszuüben. Gerade bei psychischen Belastungen ist es wichtig, diesen Schritt ernst zu nehmen. Wer trotz massiver Erschöpfung, Schlafstörungen, Angstzuständen oder depressiver Symptome weiterarbeitet, riskiert häufig eine weitere Verschlechterung des Gesundheitszustands.

Wie lange kann man als Lehrer wegen Burnout krankgeschrieben sein?

Die Dauer einer Krankschreibung hängt immer vom individuellen Gesundheitszustand ab. Bei leichten Erschöpfungszuständen kann eine kürzere Auszeit genügen. Bei einem ausgeprägten Burnout, Depressionen, Angststörungen oder psychosomatischen Beschwerden kann die Arbeitsunfähigkeit jedoch mehrere Wochen oder Monate andauern.

Wichtig ist: Entscheidend ist nicht eine pauschale Frist, sondern die ärztliche Einschätzung. Ihr Arzt oder Therapeut bewertet, ob und wann Sie wieder belastbar genug sind, um den Schuldienst aufzunehmen. Gerade bei verbeamteten Lehrern kann eine längere Erkrankung außerdem dazu führen, dass der Dienstherr eine amtsärztliche Untersuchung veranlasst.

Was passiert mit der Besoldung während der Krankschreibung?

Verbeamtete Lehrer erhalten während einer krankheitsbedingten Dienstunfähigkeit grundsätzlich weiterhin ihre Besoldung. Anders als bei Angestellten gibt es keine klassische sechswöchige Entgeltfortzahlung mit anschließendem Krankengeld. Solange Sie im aktiven Beamtenverhältnis stehen und krankgeschrieben sind, läuft die Besoldung in der Regel weiter.

Anders sieht es aus, wenn später eine dauerhafte Dienstunfähigkeit festgestellt und die Versetzung in den Ruhestand veranlasst wird. Dann erhalten Sie nicht mehr Ihre reguläre Besoldung, sondern ein Ruhegehalt. Dieses kann je nach Dienstzeit, Status und individuellen Voraussetzungen niedriger ausfallen als das bisherige Gehalt.

Wie läuft eine Krankschreibung bei Burnout ab?

In der Praxis beginnt der Ablauf meist mit einem Arzttermin. Dort schildern Sie Ihre Beschwerden möglichst konkret: körperliche Erschöpfung, Schlafprobleme, innere Unruhe, Konzentrationsschwierigkeiten, Rückzug, depressive Verstimmung oder Panikattacken. Auf dieser Grundlage kann der Arzt eine Arbeitsunfähigkeit feststellen und eine Krankschreibung ausstellen.

Anschließend sollten Sie die Krankschreibung fristgerecht beim Dienstherrn einreichen und parallel die medizinische Behandlung fortführen. Je nach Verlauf können weitere Schritte folgen, zum Beispiel:

  • Verlängerung der Krankschreibung
  • Überweisung zum Facharzt oder Psychotherapeuten
  • ambulante oder stationäre Behandlung
  • Reha-Maßnahmen
  • stufenweise Wiedereingliederung
  • amtsärztliche Untersuchung bei längerer Erkrankung
  • Prüfung einer dauerhaften Dienstunfähigkeit

 

Gerade wenn Sie bereits länger krankgeschrieben sind oder absehen können, dass eine Rückkehr in den Schuldienst kaum noch möglich ist, sollten Sie sich frühzeitig beraten lassen. Denn der weitere Verlauf kann erhebliche Auswirkungen auf Ihre finanzielle Versorgung und eine mögliche Frühpensionierung haben.

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Dienstunfähigkeit als Lehrer durch Burnout

Dienstunfähigkeit als Lehrer wegen Depression und Burnout ist keine Seltenheit. So gibt es in Deutschland jedes Jahr im Schnitt 10.500 Fälle von Dienstunfähigkeit bei Beamten.

Definition Dienstunfähigkeit

Dienstunfähigkeit beschreibt den Zustand, in dem Beamte aufgrund körperlicher oder geistiger Einschränkungen nicht mehr in der Lage sind, ihre beruflichen Pflichten zu erfüllen. Psychische Erkrankungen sind besonders häufig die Ursache für diese Art von Berufsunfähigkeit. Betroffene fühlen sich überfordert, ausgebrannt oder krank und sind unfähig, ihre Dienstpflichten dauerhaft zu bewältigen.

Was passiert, wenn Lehrer dienstunfähig werden?

Können Beamte durch Ihren körperlichen und/oder geistigen Zustand Ihrem Dienst nicht mehr nachkommen, gibt es die Möglichkeit, sich auf eigenen Antrag hin in den vorzeitigen Ruhestand versetzen zu lassen, noch bevor das gesetzliche Rentenalter erreicht ist. Alternativ kann auch der Dienstherr eine zwangsweise Versetzung veranlassen. Bei Letzterer bleiben Sie bestenfalls so lange im Krankenstand, bis die Versetzung in den Ruhestand abgeschlossen ist, und erhalten erst dann Ihre Pension (das Ruhegehalt). Denn dieses fällt aufgrund von Abschlägen geringer aus als Ihr herkömmliches Gehalt, weshalb aus finanzieller Sicht eine Versetzung durch Ihren Dienstherrn vorteilhafter ist, als einen eigenen Antrag zu stellen.

Müder älterer Mann, der in der Bibliothek Kopfschmerzen hat.

Wie wird man als Lehrer dienstunfähig?

Als Lehrer werden Sie zum einen dienstunfähig, wenn Sie aufgrund Ihres körperlichen oder geistigen Gesundheitszustands dauerhaft nicht in der Lage sind, Ihre beruflichen Verpflichtungen zu erfüllen. Außerdem werden Beamte als dienstunfähig angesehen, wenn sie aufgrund von Krankheit innerhalb von 6 Monaten für mehr als 3 Monate keinen Dienst leisten konnten und auch innerhalb der nächsten 6 Monate nicht wieder voll einsatzfähig sind.

 

Was bekommt ein Lehrer bei Dienstunfähigkeit?

Wenn Beamte ihren Dienst aus Altersgründen oder aus Gründen der Dienstunfähigkeit verlassen müssen, haben sie Anspruch auf eine Pension, auch bekannt als Ruhegehalt. Die Höhe der Pension hängt von Faktoren wie der Länge der Dienstzeit und dem Status des Beamten ab. Im Allgemeinen gilt: Je länger die Dienstzeit und je höher das Einkommen war, desto höher ist die Pension. Beamte, die weniger als fünf Jahre im Dienst waren, haben in der Regel keinen Anspruch auf eine Pension. Allerdings erhalten sie im Falle einer Dienstunfähigkeit eine Mindestversorgung. Diese stellt das Minimum an Ruhegehalt dar, das ihnen zusteht. Beamte auf Probe oder Widerruf haben normalerweise keine Möglichkeit, eine Pension zu beziehen.

Wichtig:

Beamte auf Probe oder Widerruf oder diejenigen, die weniger als fünf Jahre im Dienst waren, haben normalerweise keinen Anspruch auf eine Pension. Sie bekommen stattdessen eine Rückversicherung bei der deutschen Rentenversicherung und scheiden im Falle der Dienstunfähigkeit aus dem Beamtenverhältnis aus.

Burnout als Lehrer: Was tun?

Aufgrund der zahlreichen negativen Auswirkungen von Burnout bei einem Lehrer ist es zwingend notwendig, dass Politik, Schulen und Arbeitgeber geeignete präventive Maßnahmen ergreifen, um Burnout bei Lehrern zu vermeiden oder zu behandeln. Dazu können beispielsweise Schulungen zur Stress- und Konfliktbewältigung, Beratungsangebote und regelmäßige Gespräche mit Vorgesetzten gehören, um Stressoren und Probleme zu identifizieren und anzugehen. Darüber hinaus kann auch eine bessere Work-Life-Balance mit geregelten Pausen und Auszeiten dazu beitragen, Burnout zu vermeiden. Eine ausgewogene Arbeitsbelastung und genügend Freizeit sind wichtig, um sich zu erholen und neue Energie zu tanken.

Doch nur wenn Politik, Schulen und Arbeitgeber geeignete Maßnahmen ergreifen, können Lehrer auch in herausfordernden Situationen weiterhin engagiert und motiviert bleiben und ihren Beruf erfolgreich ausüben. Burnout darf nicht als “normaler” Teil des Lehrerberufs angesehen werden, sondern sollte ernst genommen und aktiv verhindert werden, um die Gesundheit und das Wohlbefinden der Lehrer sowie die Qualität des Unterrichts und der Schülerbetreuung zu erhalten.

Allerdings: Leider ist es meistens bereits zu spät, geeignete Maßnahmen zur Prävention und Behandlung einzuleiten. Wer die negativen Auswirkungen des Burnouts auf seine Psyche, seinen Körper und seinen Lehrerberuf spürt, steckt meistens schon inmitten dieses Zustands emotionaler, körperlicher und geistiger Erschöpfung.  

Doch was ist dann zu tun? Wenn präventive Maßnahmen nicht mehr helfen und Sie als Lehrer nicht mehr fähig sind, Ihren Dienst auszuführen, muss es eine andere Lösung geben, damit Sie dem Stress entkommen und endlich wieder ein Leben in Freiheit und Gesundheit führen können. Hier hilft Ihnen die sogenannte Frühpensionierung.

 

Burnout als Lehrer: Was kann ich jetzt konkret tun?

Wenn Sie als Lehrer merken, dass Sie morgens kaum noch aus dem Bett kommen, ständig erschöpft sind oder innerlich bereits Abstand zu Ihrem Beruf genommen haben, sollten Sie nicht einfach „durchhalten“. Burnout-Symptome sind ein ernstes Warnsignal. Wichtig ist jetzt, strukturiert vorzugehen und nichts zu überstürzen.

1. Symptome ernst nehmen und dokumentieren  Schreiben Sie auf, welche Beschwerden auftreten, seit wann sie bestehen und wie sie Ihren Schulalltag beeinträchtigen. Dazu gehören zum Beispiel Schlafstörungen, Panik, Erschöpfung, Konzentrationsprobleme, Gereiztheit, depressive Stimmung oder körperliche Beschwerden.

2. Ärztliche Hilfe suchen  Sprechen Sie zunächst mit Ihrem Hausarzt oder direkt mit einem Facharzt beziehungsweise Psychotherapeuten. Entscheidend ist, dass Ihre Beschwerden medizinisch eingeordnet und nicht bagatellisiert werden.

3. Krankschreibung nicht als Schwäche verstehen  Wenn Sie aktuell nicht dienstfähig sind, kann eine Krankschreibung notwendig sein. Sie dient nicht dazu, „sich auszuruhen“, sondern soll verhindern, dass sich Ihr Gesundheitszustand weiter verschlechtert.

4. Keine vorschnellen Aussagen gegenüber dem Dienstherrn machen  Formulieren Sie Ihre Situation sachlich und medizinisch. Vermeiden Sie Aussagen wie „Ich will einfach nur in Frühpension“. Im Mittelpunkt sollte immer Ihre tatsächliche gesundheitliche Belastung und Ihre aktuelle Dienstfähigkeit stehen.

5. Therapie, Behandlung und Entlastung konsequent nutzen  Ob Psychotherapie, stationäre Behandlung, Reha, Wiedereingliederung oder fachärztliche Begleitung: Wichtig ist, dass Ihre Situation professionell begleitet und sauber dokumentiert wird.

6. Versorgung und Dienstunfähigkeit frühzeitig prüfen lassen  Wenn absehbar ist, dass Sie dauerhaft nicht mehr in den Schuldienst zurückkehren können, sollten Sie prüfen lassen, welche Folgen eine mögliche Dienstunfähigkeit für Ihre Besoldung, Pension und finanzielle Zukunft hätte.

7. Professionelle Unterstützung einholen  Gerade bei verbeamteten Lehrern ist der Weg von der Krankschreibung über den Amtsarzt bis zur möglichen Dienstunfähigkeit komplex. Eine erfahrene Begleitung kann helfen, Fehler zu vermeiden und die nächsten Schritte richtig einzuordnen.

Die Lösung: Frühpensionierung als Lehrer wegen Burnout

Als Lehrer mit Burnout stellt die Frühpension eine geeignete Maßnahme dar, um dem krankmachenden, stressigen Lehreralltag zu entkommen.

„Viele Lehrer warten viel zu lange, bevor sie sich Hilfe holen. Sie versuchen, trotz Erschöpfung, Schlafstörungen oder psychischer Belastung weiter zu funktionieren, bis der Körper irgendwann nicht mehr mitmacht. Entscheidend ist, die eigene Situation frühzeitig ernst zu nehmen, medizinisch sauber dokumentieren zu lassen und keine unüberlegten Schritte gegenüber dem Dienstherrn zu gehen. Gerade bei Burnout, längerer Krankschreibung und möglicher Dienstunfähigkeit kommt es darauf an, ruhig, strategisch und gut vorbereitet vorzugehen.“

Definition Frühpensionierung

Eine Frühpensionierung bezeichnet die vorzeitige Versetzung eines Beamten in den Ruhestand. Das heißt, dass das Ruhestandsgehalt vor Erreichen des gesetzlichen Pensionsalters ausgezahlt wird. Diese Maßnahme wird in der Regel wegen Dienstunfähigkeit aufgrund psychischer Erkrankungen oder Nervenerkrankungen durch jahrelangen Stress im Berufsalltag, gefolgt von Erkrankungen des Skeletts und des Bewegungsapparats, veranlasst.

Wie komme ich in Frühpension?

Müde Lehrerin mit geschlossenen Augen sitzt am Computertisch im Klassenzimmer

Fühlen auch Sie sich häufig krank, müde und ohne Antrieb? Wenn Sie jedoch nicht bis zum Rentenalter arbeiten können, sollten Sie darüber nachdenken, eine Frühpension in Betracht zu ziehen. Allerdings müssen Sie für diese vorzeitige Pensionierung aufgrund von Dienstunfähigkeit einen entsprechenden Antrag stellen und mit einem ärztlichen bzw. therapeutischen Gutachten nachweisen, dass Sie nicht mehr arbeitsfähig sind. Hier liegt jedoch die Herausforderung bzw. Nachteile: 

 

Professionelle Hilfe für Ihre Frühpension

Um trotz Burnout nicht Ihrer krankmachenden Arbeit nachgehen zu müssen und zugleich finanziell gut versorgt zu sein, hilft Ihnen unser professionelles Frühpension-Coaching. Bei Peter Zickenrott und unserem Team von Fruehpension.net erhalten Sie eine umfassende, individuelle Unterstützung und Vorbereitung, sodass Sie möglichst lange im Krankenstand bleiben können und so möglichst lange Ihr volles Gehalt ausgezahlt bekommen. Wir begleiten Sie von Arztbesuchen über stationäre Aufenthalte bis hin zu Behördengängen und sorgen dafür, dass Ihr Dienstherr den Amtsarzt beauftragt, der Ihnen letztlich eine Dienstunfähigkeit bescheinigt. Dadurch verlängert sich die Dauer, in der Sie Ihren normalen Lohn erhalten und nicht das etwas niedrigere Ruhegehalt. Hierdurch wird Ihre Intention, in Frühpension gehen zu wollen, außerdem nicht sogleich ersichtlich. Und kommt es dann zu der zwangsweisen Veranlassung Ihrer Versetzung, sind wir von Fruehpension.net selbstverständlich weiterhin für Sie da. Mit Hilfe unserer Experten wissen Sie exakt, wie Sie sich verhalten und was Sie sagen müssen, damit der Antrag auf Frühpension gestattet wird. Besonders intensiv coachen wir Sie vor dem Gespräch mit dem Amtsarzt: In einem Rollenspiel nach Realbedingungen lernen Sie, worauf es in der Untersuchung ankommt, sodass Sie ganz beruhigt das echte Gespräch führen können – mit vollem Erfolg! Bei jeglichen erforderlichen Schritten agieren wir natürlich stets diskret und vertrauensvoll. Profitieren Sie von unserer Geld-zurück-Garantie sowie über 20 Jahren Erfahrung. Unsere 100% Erfolgsquote spricht für uns!

Fazit

Lehrer sind einem überaus großen Risiko ausgesetzt, an Burnout zu erkranken. Konflikte mit Schülern und Kollegen sowie zu hoher Leistungsdruck ohne Wertschätzung und Rückhalt führen dazu, dass sich viele Lehrkräfte häufig müde und matt, aber gleichzeitig auch gestresst und angespannt fühlen. Hier gibt es allerdings eine Lösung: Sie können in den vorzeitigen Ruhestand gehen, die sogenannte Frühpensionierung! Durch eine Frühpensionierung als Lehrer mit Burnout kommen Sie zur Ruhe und können Sie sich endlich den Dingen widmen, die Ihnen wirklich Freude bereiten. Genießen Sie schon bald Ihre freie Zeit sowie ein unbeschwertes, glückliches Leben!

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FAQ - häufig gestellte Fragen

Was ist Burnout bei Lehrern?

Burnout beschreibt einen Zustand körperlicher, emotionaler und geistiger Erschöpfung durch anhaltende Belastung. Bei Lehrern entsteht er häufig durch hohen Leistungsdruck, Konflikte mit Schülern oder Eltern, fehlenden Rückhalt und dauerhafte Überforderung.

Typische Symptome sind starke Erschöpfung, Schlafstörungen, innere Unruhe, Gereiztheit, Konzentrationsprobleme, Rückzug, Hoffnungslosigkeit und eine deutlich nachlassende Leistungsfähigkeit. Auch körperliche Beschwerden wie Kopf- oder Rückenschmerzen können auftreten.

Ja. Wenn Burnout oder daraus entstehende psychische Erkrankungen dazu führen, dass ein verbeamteter Lehrer seine Dienstpflichten dauerhaft nicht mehr erfüllen kann, kann Dienstunfähigkeit vorliegen. Diese muss jedoch ärztlich beziehungsweise amtsärztlich festgestellt werden.

Bei anerkannter Dienstunfähigkeit kann ein verbeamteter Lehrer vorzeitig in den Ruhestand versetzt werden. Je nach Status, Dienstzeit und individueller Versorgungssituation erhält er ein Ruhegehalt, gegebenenfalls mit Abschlägen.

Peter Zickenrott ist Spezialist in der Betreuung von Beamten und anderen Berufsgruppen, die in den vorzeitigen Ruhestand treten möchten. Schon seit den 1990er Jahren widmet er sich intensiv den Themen Ruhestand und Berufsunfähigkeitsrente. Bis zur Abschaffung der Wehrpflicht war er deutschlandweit der einzige Berater für die Ausmusterung von Wehrpflichtigen und konnte so über 30.000 Menschen vor dem Wehr- und Zivildienst bewahren. Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung und einer beeindruckenden Erfolgsquote von 100% unterstützt Peter Zickenrott Menschen mit kreativen und maßgeschneiderten Lösungen dabei, eine bescheinigte Dienstunfähigkeit zu erreichen und in Frühpension zu gelangen, damit diese endlich Zeit für das zu gewinnen, was ihnen wirklich Freude bereitet.

Haben Sie noch Fragen oder wollen so schnell wie möglich in Ihre Frühpension starten? Dann kontaktieren Sie uns jetzt für eine kostenlose Erstberatung!

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