Krankheitsbedingte Fehlzeiten: Wenn Erkrankungen den Dienst dauerhaft belasten

Was bedeutet krankheitsbedingte Fehlzeiten?

Krankheitsbedingte Fehlzeiten sind Zeiten, in denen Beamtinnen oder Beamte wegen Krankheit keinen Dienst leisten können. Einzelne Krankheitstage sind normal. Relevant werden Fehlzeiten vor allem dann, wenn sie sich häufen oder über längere Zeiträume andauern.

Wann werden Fehlzeiten problematisch?

Fehlzeiten können für den Dienstherrn bedeutsam werden, wenn:

• sie regelmäßig auftreten,

• sie über viele Wochen oder Monate andauern,

• keine stabile Rückkehr absehbar ist,

• die Einsatzfähigkeit dauerhaft zweifelhaft erscheint oder

• eine amtsärztliche Prüfung eingeleitet wird.

Dabei geht es nicht nur um die Vergangenheit, sondern auch um die Prognose für die Zukunft.

Welche Rolle spielt die Ursache?

Die Ursache der Fehlzeiten ist wichtig, weil sie Hinweise auf die weitere Dienstfähigkeit geben kann. Psychische Belastungen, chronische Erkrankungen oder wiederkehrende Beschwerden werden oft genauer betrachtet.

Bedeutung bei Frühpensionierung

Lange oder wiederholte Fehlzeiten können ein Auslöser dafür sein, dass der Dienstherr die Dienstfähigkeit prüfen lässt. Sie allein bedeuten aber nicht automatisch, dass eine Frühpensionierung erfolgt.

Fazit: Fehlzeiten sind ein Warnsignal, kein Automatismus

Krankheitsbedingte Fehlzeiten können ein wichtiger Hinweis auf gesundheitliche Überlastung sein. Entscheidend ist jedoch immer die Gesamtbewertung des Einzelfalls.